Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge

Auf diesen Seiten finden Sie grundlegende Informationen zum Freistellungsauftrag für Kapitalerträge – verständlich erklärt und kurz für Sie zusammengefasst!

Grundsätzliches zum Freistellungsauftrag
Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge wird meist verkürzt als Freistellungsauftag bezeichnet. Er erlaubt es steuerpflichtigen Personen (Kapitalanlegern) sich von einem Abzug der Kapitalertragsteuer oder einem Zinsabschlag durch Ihre Kreditinstitue in einer bestimmten Höhe (derzeit 801 Euro pro Person) zu befreien. Ohne Freistellungsauftrag würde dieser Abzug bei der Auszahlung von Kapitalerträgen durch Kreditinstitute an die steuerpflichtige Person automatisch nach den gesetzlichen Vorgaben vorgenommen.

Bild eines FreitellungsauftragsWelche Anlagearten sind betroffen?
Steuern müssen pauschal auf alle Kapitalerträge an den Staat abgeführt werden, sei es durch Dividendengutschriften oder Zinsen. Für diese Anlagearten ist der Freistellungsauftrag bis zu seinem Höchstsatz einsetzbar. Lediglich Spekulationsgewinne und Veräußerungsgewinne sind nicht vom Freistellungsauftrag betroffen und werden auf andere Weise versteuert.